Affolter-Modell

Im Zentrum des Affolter-Modells steht das so genannte „therapeutische Führen“, mit dem der Patient seine verloren gegangene Beziehung zur Umwelt wieder herstellen kann.

Die Anwendung des Affolter-Modells besteht daher aus alltagsrelevanten Handlungen wie Waschen, Anziehen oder Putzen. Bei der Bewältigung dieser Aufgaben wird der Patient vom Therapeuten geführt; sobald ein Lernprozess erkennbar ist, nimmt die Selbstständigkeit des Patienten zu und der Therapeut rückt in den Hintergrund.

Entscheidend bei der Anwendung des Affolter-Modells ist der Einbezug der realen Lebenssituation des Patienten. Um einen Erfolg zu gewährleisen, müssen auch außerhalb der Therapiesitzungen die Handlungsabläufe kontinuierlich trainiert werden. Aus diesem Grund stehen wir in dauerhafter Abstimmung mit den Angehörigen.